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Nepal

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Nepal Artikel

नेपाल अधिराज्य
Nepal Adhirajya
Nepal Beschreibung
(Details)
Nepal Beschreibung

<tr><td align="center" colspan=2 style="border-bottom:3px solid gray;">Motto:
जननि जन्मभुमिस्चा स्वर्गदपि गरियोशि
"Ja'nani Jan'mabhumis'hchaa Svar'gadapi Gariyo'shi" Sanskrit, "Das Mutterland ist mehr wert als das Königreich des Himmels


Amtssprache Nepali
Hauptstadt Kathmandu
Staatsform Parlamentarische Monarchie
König Gyanendra Bir Bikram Shah Dev
Regierungschef Sher Bahadur Deuba
Fläche 140.797 km²
Einwohnerzahl 27.070.666 (Stand Juli 2004)
Bevölkerungsdichte 184 Einwohner pro km²
Währung Nepalesische Rupie
Zeitzone UTC+5:45
Nationalhymne Ras Triya Gaan
Nationalfeiertag 7.07
Kfz-Kennzeichen NEP
Internet-TLD .np
Vorwahl +977

Das Königreich Nepal (नेपाल) ist ein Staat in Südasien. Es grenzt an China und Indien.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Der König von Nepal. Abenteuerliche Schmugglergeschichten vom Dach der Welt Der König von Nepal Wer Haschisch-Schmuggel-Geschichten aus kulturgeschichtlichen Gründen interessant oder gar aus persönlichen Sentimentalitäten heraus aufregend findet, der dürfte mit Freude vernehmen, das er in dem "König von Nepal" auf den sympathischen Hippie-Bruder von "Mr. Nice" (Howard Marks)treffen kann. In dem September 2004 soll die bisher...

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Königreichs ist aus verschiedenen ethnischen Gruppen mit unterschiedlichen Sitten, Sprachen und Religionen zusammengesetzt. Die größte Gruppe bilden die Gurkha , die bereits in dem 12. Jahrhundert nach Nepal von China aus kamen. Sie haben einen Anteil von 53 Prozent an der Bevölkerung Nepals. Die zweite große Gruppe ist die mongoloide Volksgruppe, die in dem Laufe des 19. Jahrhunderts sich mit den einwanderten Indonepalesen vermischten. Sie brachten die spätere Nationalsprache Nepali und die spätere Staatsreligion, den Hinduismus mit.

Die Ureinwohner Nepals sind die Newar , sie besiedelten das Land schon lange vor der Einwanderung der Gurkha. Sie waren einst Buddhisten, jedoch sind sie heuteins hinduistische Kastensystem eingegliedert.

Weitere ethnische Gruppen sind die Gurung , Magar , Tharu , Rai, Limbu , Sherpa und Thakel . Außerdem gibt es noch die Tamang , die noch der alten tibetischen Bön-Religion angehören, einer schamanistischen Glaubensrichtung.

Während der Besetzung Tibets durch China in dem 20. Jahrhundert wanderten buddhistische Tibeter nach Nepal ein. Um die Hegemonie des Hinduismus zu erhalten übt die nepalesische Regierung repressive Politik gegenüber den tibetischen Einwanderern aus. So darf das geistige Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama nicht nach Nepal einreisen. Außerdem darf es keine Kritik von Tibetern gegenüber China geben, da die Regierung in Kathmandu an guten Beziehungen zur Volksrepublik interessiert ist.

Buch-Tipp: Erlebnis Nepal. Zu Fuß durch die Stille Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Erlebnis Nepal. Zu Fuß durch die Stille". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Geographie

Nepal liegt am Südhang des Himalaya und lässt sich geographisch wie auch klimatisch in drei Zonen einteilen.

Im Süden befindet sich das Terai, ein kleiner Streifen an der Grenze zu Indien, der nördliche Teil der Ganges-Tiefebene. Dort herrscht tropisches Klima. Der tiefste Punkt Nepals liegt in dem Südosten und ist ungefähr 80 m über dem Meeresspiegel. Der fruchtbare Boden dort ist in dem Gegensatz zu den meisten anderen Gebieten Nepals gut für landwirtschaftliche Nutzung geeignet.

Die mittlere Zone ist das so genannte Hügelland und besteht aus den Vorbergen des Himalaya. Diese sind bis etwa 4 Tausend m Höhe noch bewohnt. Und auch in dem Winter sinkt die Schneefallgrenze selten unter 2 Tausend m. Diese Zone bedeckt mit 65 Prozent den größten Teil des Landes mit einer Höhenlage von 500m bis 3000m. Hier befindet sich auch Kathmandu, die Hauptstadt des Landes. Es wird Landwirtschaft auf fruchtbarem Boden betrieben, jedoch in mühsamem Terrassenanbau.

Erst das nördliche Drittel des Landes bezeichnet man dort als Hochgebirge. An der Grenze zu Tibet liegt der Mt. Everest, mit 8848 m Höhe höchster Berg der Welt.

Das Königreich Nepal befindet sich in Asien und erstreckt sich vom 26. bis 30. nördlichem Breiten- und vom 80. bis 88. östlichen Längengrad und umfasst eine Fläche von 140.797 km², wovon etwa 136.800 km² Landfläche sind, die restlichen 4 Tausend km² Binnengewässer. Nepal liegt zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: Die tibetische Region von China in dem Norden und Indien in dem Süden, Westen und Osten. Nepal grenzt an die indischen Bundesstaaten Uttaranchal, Uttar Pradesh, Bihar, Westbengalen und das annektierte Königreich Sikkim (von West nach Ost).

Im Norden liegt ein großer Teil des Himalaja-Gebirges, u. a. der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 m ü. NN den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Der tiefste Punkt dagegen liegt auf gerade einmal 70 m ü. NN, bei Kencha Kalan in dem Süden Nepals. Trotzdem ist Nepal noch das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 Prozent des Landes liegen über 3 Tausend m.

Der Himalaja ist erdgeschichtlich mit ungefähr 70 Mio. Jahren ein relativ junges Faltengebirge, daher ist es weniger durch Erosion abgerundet und geglättet als andere Gebirge. Mehrere Flüsse, alle schließlich in den Ganges mündend, haben sich tiefe Schluchten durch die Berge gegraben, die des Kali Gandaki ist mit ungefähr 6000m die tiefste der Erde. Dieses gesamte Gebiet ist kaum besiedelt, jedoch beliebtes ReiseAbsicht für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Die einzigen Rohstoffe in den Bergen sind Quarz und Schiefer und kleine Mengen an Kupfer, Kobalt und Eisenerz. Jedoch wird mit bedeutenden noch nicht entdecken Rohstoffvorkommen gerechnet, außer den obigen auch mit Gold, Kohle und Blei. Deren Nutzung dürfte sich aufgrund schlechter Zugänglichkeit auch noch weiter herauszögern.

Buch-Tipp: Göttin auf Zeit. Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu Mit bebendem Herzen Dem Autor gelingt es mit großer Eleganz, Selbstverständlichkeit und einem authentischen "sich einfühlen" die Zerissenheiten aber auch glückhaften Momente eines Kindes. dann jungem Mädchens, in einer durch und durch ungewöhnlichen Lebenssituation zu beschreiben. Das liest sich ungemein spannend. Wenngleichen man sich auch...

Geschichte

Nepal Beschreibung
Nepal Beschreibung
Karte Nepals

In der Frühzeit war das Tal, im das heutige Kathmandu liegt, ein großer Gebirgssee. Nachdem dieser durch ein Erdbeben verschwunden war, wanderten zahlreiche Menschen aus allen umliegenden Gebieten ein und bildeten das Mischvolk der so genannten Newar. Das Tal war fruchtbar und es ließ sich einfach Landwirtschaft betreiben, und so entstand eine hoch entwickelte Handwerkskunst. Unter Einfluss dieser entstand in China in dem siebten Jahrhundert n. Chr. der Pagoden-Baustil, welcher sich auch in Japan ausbreitete. Nepalesische Handwerksmeister waren weithin bekannt und gefragt. Der Buddhismus breitete sich zu dieser Zeit auch in Nepal aus, konnte sich jedoch nie gegenüber dem Hinduismus durchsetzen.

Nachdem Nepal lange Zeit unter indischer Rajputenherrschaft stand, gelang es in dem 14. Jh. n. Chr. schließlich dem Newar Jayasthiti Malla das Tal zu einigen und zu befreien, und sein Enkel Yakasha Malla konnte das Herrschaftsgebiet weiter ausdehnen und in seinem Königreich für großen Wohlstand sorgen. Seine vier Söhne jedoch teilten das Land unter sich auf und schwächten es so in allen Belangen.

So geschwächt wurde es 1786 vom Gurkha-König Prithvia Narayan eingenommen. Seine Herrschaft wurde nach einem militärischem Zusammenstoß mit den Briten 1814-16, bei dem das Gurkhaheer geschlagen wurde, mit einigen Restriktionen anerkannt. Schon 1846 brachte sich Jang Bahadur Rana durch ein blutiges Massaker an die Macht und führte ein neues Regierungssystem ein, wonach das Amt des Ministerpräsidenten vererbbar war. Der König (ab 1911 Prithivias Sohn Tribhuvan) behielt ca. nominell seine Macht, der jeweilige Ministerpräsident war alleiniger Herrscher. Der Kurs der Herrscher zeigte schon zu dieser Zeit Anzeichen der Isolation von den Nachbarländern, lediglich gegenüber den Briten war die Politik immer freundlich, wenn auch betont distanziert.

Im Jahre 1914 stellte der damalige Ministerpräsident Chandra Shamsher den Briten, noch vor der offiziellen Kriegserklärung zu dem ersten Weltkrieg, ungefähr 200 Tausend Gurkhasoldaten zur Verfügung, wie auch später in dem Englisch-Afghanischem und zweitem Weltkrieg, und stellte dabei seinen eigenen Status als „unabhängiger Verbündeter“ klar. Dadurch wurde Nepals diplomatischer Status enorm aufgewertet und die vollständige Souveränität sichergestellt, womit es Nepal von britischer Seite aus zustand, diplomatischen Kontakt mit anderen Staaten aufzunehmen, wovon aber zunächst ca. zögerlich Gebrauch gemacht wurde. Die formelle Anerkennung der Königswürde der Ranas aber, z.B. durch Indien, blieb zusätzlich aus. Auch aus diesem Grund, hauptsächlich aber auf Druck zurückgekehrter Kriegsveteranen, verkündete Premierminister Padma Shamsher 1948 eine neue Verfassung zur politischen Lockerung, wurde jedoch vor deren Einführung von der Armee unter Mohan Shamsher gestürzt. 1950 ging König Tribhuvan, der auf Wiederherstellung seiner Königswürde hoffte, nach Indien, an dessen Grenze kurz darauf Unruhen ausbrachen. Die Ranas behielten militärisch zunächst die Überhand, doch um zu verhindern, dass China die politischen Unruhen in Nepal zur Durchsetzung seiner Annexionsansprüche ausnutzt, griff Indien ein und zwang die Ranas und den König zu dem Kompromiss, wieder eine konstitutionelle Monarchie einzuführen. Sowohl die Ranas wie auch der oppositionelle Nepali Congress erhielten einen Teil der Macht in dem Parlament. Der Nepali Congress zersplitterte jedoch schnell in kleinere Parteien, die nach Macht rangen. Die politischen Unruhen wurden in den folgenden Jahren durch Überschwemmungen und Hungersnöte noch gestärkt, so dass König Tribhuvan 1952 den Notstand ausrief und diktatorische Alleinmacht erlangte. Nach dem Tod seines Vaters übernahm 1955 Mahendra Bir Bikram Shah Dev die Macht. Dieser wurde 1959 vom Nepali Congress gezwungen, freie Parlamentswahlen abzuhalten, die der Congress klar gewann. Der neue Premierminister Koirala nahm sich ein ehrgeizige Reformen zur Bekämpfung der Rückständigkeit Nepals vor, auch wenn nun ein großer Teil der Staatsmacht dem König vorbehalten war. Doch viel Erfolg hatte er nicht, da schon 1960 der König die Autokratie in Form einer geschichtlich bisher einzigartigen Hindu-Monarchie wieder einführte und alle politischen Parteien streng verbot.

Zwei Jahre später wurde die Verfassung um das so genannte Panchayat-System erweitert, die eine Art dörflicher Selbstverwaltung durch lokale Räte, den Panchayats, einführte. Das Parlament wurde zusätzlich gewählt, und zwar 112 Abgeordnete direkt vom Volk gewählt und 28 vom König ernannt. Dieses Parlament wählte den Ministerpräsidenten. Der König war formell nun noch Spitze der Exekutive und hatte Vetorecht, konnte damit aber alle relevanten Entscheidungen alleine treffen. Seine Außenpolitik war hauptsächlich auf Indien und China gerichtet, und er erreichte von Peking Wirtschaftshilfe in Höhe von 7,5 Mio. £. Auch der Sohn von König Mahendra, Shri Panch Maharajadhiraja Birendra Bir Bikram Shah Dev, kurz König Birenda, änderte nichts an der Verfassung, obwohl man sich zuerst größere Offenheit gegenüber der westlichen Demokratie von ihm versprach. In den folgenden Jahren herrschte Stagnation vor, außer dem Ausbau der Infrastruktur und des Kommunikationswesens gab es keine besonderen Fortschritte. Die wirtschaftliche und soziale Situation verschlechterte sich weiter, und Nepal blieb auf umfangreiche Entwicklungshilfe, größtenteils aus Deutschland, angewiesen. 1980 erzwangen Demonstranten eine nationale Abstimmung über das Panchayat-System, dieses wurde aber mit 55 Prozent der Stimmen knapp bestätigt.== Politik ==

Die Wohlstandskluft zwischen Stadt und Land ist so groß wie die Berge Nepals. Mehr als die Hälfte der 24 Millionen Nepalesen sind Analphabeten. 70 Prozent der Bevölkerung wird von dem brahmanisch beherrschten Kastensystem nicht als gleichwertig anerkannt.

Die weit verbreitete Korruption der Polizeibehörden und der Staatsverwaltung trägt dazu bei, dass die juristischen Mittel, wie das Zivilrecht von 1963, das alle Formen von Diskriminierung unter Strafe stellt, gegen die Kastendiskriminierung in dem Alltag nicht greifen.

Die Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank übten schon Druck auf das politische Establishment in Katmandu aus. Die Institute verlangten von der nepalesischen Regierung Rechenschaft über die Ausgaben für Entwicklungsprogrammen zur Armutslinderung.

Erst 1987 erklärte sich König Birenda, auf Druck aus Indien, zu Reformen bereit. Die Einführung einen neuen Verfassung verzögerte sich jedoch bis zu dem 8. November 1990, erst massiver Druck aus mehreren Ländern, besonders Indien, welches seine Grenzen schloss, und Massendemonstrationen der zusammengeschlossenen Oppositionsparteien, bestehend aus einem Bündnis der Kommunistischen Partei Nepals und der Kongresspartei zeigten Erfolg. Die ersten demokratischen Wahlen fanden am 12.5.1991 statt. Einzige Kritikpunkte einiger Parteien an der neuen Verfassung sind die mögliche Notstandsverordnung durch den König, welche erst nach drei Monaten vom Repräsentantenhaus bestätigt werden muss, und die Beibehaltung des Begriffes „Hindu-Königreich“. Binnen kürzester Zeit war allerdings die neue politische Elite noch korrupter als die alte Regierung.

König Birenda starb am 1. Juni 2001 bei einer von ihm begonnenen blutigen Schießerei in seinem Palast, bei dem auch andere Mitglieder der königlichen Familie starben. Kronprinz Diprendra erlag drei Tagen nach seiner Krönung den Verletzungen, die er sich dort zugezogen hatte, und so wurde Birendas Bruder Gyanendra König von Nepal. Dieser, ein Geschäftsmann, an sehr vielen großen Firmen Nepals beteiligt, verdreifachte seine königliche Apanage auf 4,5 Millionen Euro.

1995 kam es zur Spaltung der damals regierenden Kommunistischen Partei. Daraus entwickelte sich die der Communist Party of Nepal,Maoists (CPN-Maoists). Mitglieder dieser politischen Gruppierung kämpfen seit dem Jahr 1996 für die Abschaffung des hinduistischen Kastensystems wie in der 40-Punkte-Erklärung von 1996 und im 24-Punkteprogramm für die Friedensverhandlungen von 2003 steht und für eine kommunistische Republik im Himalaya-Land. Die Maoisten fordern eine verfassunggebende Versammlung.

Die Aufständischen wurden nachdem 11.September 2001 als Terroristen gebrandmarkt. Innerhalb der nächsten sechs Monate starben mehr Menschen im Konflikt, als in den sechs Jahren zuvor.

  • 22.05.2002 Parlamentsauflösung.

Premierminister Deuba lässt das Mandat der gewählten Selbstverwaltungsorgane auslaufen. Am 04.10.2002 entließ König Gyanendra, Premierminister Deuba wegen "Unfähigkeit".

  • 11.10.2002 Der König erbezeichnet eine neue Übergangsregierung.

Die großen Parteien NC, CPN-UML und Teile der RPP lehnten eine Mitarbeit in der neuen Regierung ab, da die demokratische Legitimation fehlt.

Der neue Premierminister Chand, aus der RPP, versprach die Konfrontation mit den Maoisten zu beenden. Ein Kompromiss ist aber nicht in Sicht. Die Regierung lehnte Veränderung der politischen Strukturen ab. [1] (http://www.merkur.de/aktuell/do04/krieg_041305.html)

Die Maoisten konnten sich durch brutale Gewaltanwendungen einen entscheidenden Machtfaktor in dem Land sichern . Ende 2002 beherrschten sie 55 der 75 Distrikte Nepals. Die Rebellen, sehen in der peruanischen Guerillaorganisation Â»Leuchtender Pfad« (Sendero Luminoso) ihr Vorbild. - Die Führungsebene der Maoisten besteht auch vorwiegend aus Brahmanen.

Bei dem Guerillakrieg kamen bisher mehr als 9 Tausend Menschen ums Leben. Zwei Drittel davon wurden von Regierungskräften getötet, der Rest von den sehr grausam, agierenden Maoisten. Viele sind erfahrene Gurkha Soldaten (http://www.army.mod.uk/brigade_of_gurkhas/history/index.htm). Seit dem 18.08 2004 belagern die Rebellen Kathmandu, die Hauptstadt des Landes. Die Kämpfe haben seit August 2003 wieder zugenommen. Nach dem Scheitern der Friedensgespräche und dem Ende des Waffenstillstands hat es wieder Hunderte Tote gegeben. Quellen:[2] (http://www.zeit.de/2004/09/Nepal) [3] (http://www.suedasien.net/themen/schwerpunkt0401_wsf/dalits_nepal.htm)

»Einheit in dem Kampf gegen den Terrorismus« ist nun die Parole der Regierung . Colin Powell besuchte in dem Januar 2004 das Königreich und versprach Hilfe. Die nepalische Regierung ist an Waffen und Rüstungsgütern interessiert. [4] (http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Nepal/offensive.html)

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Menschenrechtspolitik

Die Diskriminierung und Ausbeutung von Minderheiten, unteren Kasten und Kastenlosen, Frauen und Kindern sind stets noch, trotz Schutz in der Verfassung, weit verbreitet und sind mit ein Grund, für die kriegerische Situation in dem Land. Für internationale Proteste - unter anderem durch amnesty international - sorgte in letzter Zeit das gewaltsame Vorgehen der nepalesischen Polizei gegen Schwule und Transvestiten [5] (http://www.eilpetitionen.de/u04ep577.html).siehe: Liste der Könige von Nepal

Buch-Tipp: Nepal Sehnsucht nach Nepal Der Gesundheitsminister warnt: „Das Lesen dieses Bildbandes kann zu einem heftigen und akuten Anfall von Nepal-Sehnsucht führen“. So müsste es eigentlich auf dem Einband stehen, denn es ist auf jeden Fall mit heftigen Nebenwirkungen zu rechnen. Als ich das Buch zu dem ersten mal in die Hände bekam, dachte...

Wirtschaft

80 Prozent der Nepalesen leben von der Landwirtschaft, eine weitere Einkommensquelle und Devisenbringer ist der Tourismus (Trekkingtouren und Bergsteigen in dem Himalaya).

80 Prozent der nepalesischen Bevölkerung arbeiten in dem primärem (landwirtschaftlichen) Sektor. Solch ein hoher Wert ist typisch für ein Entwicklungsland, da industrieller und Dienstleistungssektor noch schlecht ausgebaut sind und auch Grundlagen erfordern, die wirtschaftlich rückständige Länder häufig nicht bieten. Das Bruttosozialeinkommen liegt mit 250$ pro Person und Jahr zwar sehr niedrig, verglichen mit anderen Entwicklungsländern hoch.

In der Landwirtschaft arbeiten zwar 80 Prozent der Bevölkerung, doch macht ihr Einkommen lediglich 41 Prozent des Bruttosozialproduktes aus, da in dieser Branche nicht sehr viel verdient wird. Angebaut wird größtenteils Reis, auf 55 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche, außerdem noch Kartoffeln, Mais und andere Getreidesorten. 80 Prozent Teil der Exportgüter Nepals kommen aus der Agrarproduktion. Die landwirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern sich, da die nutzbare Landfläche durch Erosion des lockeren Bodens, besonders unter Einfluss des Monsuns, und Kahlschlag der Wälder sich ständig verkleinert, in den letzten 25 Jahren von 1/3 ha pro Kopf auf jetzt 1/5 ha. Jedoch liegen besonders in dem Terai noch große Produktionsreserven, denn 80 Prozent der Bauern sind ca. Pächter ihres Bodens und müssen damit 50 Prozent der Ernte an den Landbesitzer abführen, und meistens ist keine der beiden Parteien bereit, in Maßnahmen zur Produktionssteigerung, wie etwa Düngemittel, zu investieren.

Zumindest 17 Prozent der Nepalesen sind in der Industrie beschäftigt und produzieren dort 22 Prozent des Gesamteinkommens. Die industriellen Bedingungen sind in Nepal denkbar schlecht, besonders aufgrund der schlechten Infrastruktur und der Gefahr durch Naturkatastrophen. Außerdem befinden sich politische Reformen zur Unterstützung von Investoren gerade erst in der Anfangsphase. Zu diesen Reformen zählen z. B. Senkung der Steuern für die Industrie und staatliche Zuschüsse bei Investitionen.

Lediglich 3 Prozent der Arbeiter sind in dem Dienstleistungssektor, verdienen dort aber ganze 37 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Gründe für die wenigen Arbeitsplätze in diesem Bereich sind der schlecht ausgebildete Sekundäre Sektor und die ca. in kleinem Umfang vorhandenen Devisen in Nepal.

Mit 60 Mio. $ bringt der Tourismus etwa 30 Prozent der Gesamtdevisen. Jedes Jahr reisen etwa 300 Tausend Menschen nach Nepal. Viele Sherpas verdienen ein gutes Gehalt durch Touristenführungen in den Bergen. Der zweitstärkste Devisenbringer ist mit 30 Mio. $ der Export von tibetischen Teppichen, welcher durch UNO und Swiss Aid gefördert wird. Ein nicht kleiner Teil kommt auch aus der Entwicklungshilfe durch andere Staaten.

Von den etwa 25.874 Tausend Nepalesen leben etwa 40 Prozent unterhalb der Armmutsgrenze, das durchschnittliche Monatseinkommen beträgt ungefähr 21$. Das Bruttosozialprodukts-Wachstum liegt mit 2,6 Prozent pro Jahr ca. klein unterhalb des sehr hohen Bevölkerungswachstums, jedoch ist die Inflation mit 2,1 Prozent relativ hoch. Das schlimmste ist jedoch die Arbeitslosigkeit mit ganzen 47%, bedingt durch die wenige Industrie. Die Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer schwankt zwischen 25 in dem Hochgebirge und 1500 in Kathmandu.

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